Weitere Schließung bis Ende April

Als Gemeindekirchenrat haben wir uns verständigt, dass wir unsere Räumlichkeiten über Ostern hinaus bis zum 30. April schließen. Die Termine die noch anstanden, haben wir gestrichen. Wie es im Mai weitergeht, wird bekanntgegeben, sowie Klarheit darüber besteht. Wir wünschen allen: Bleibt gesund und behütet in Gottes Frieden!

Rückblick auf den Weltgebetstag (2-2020)

Der Weltgebetstag der christlichen Frauen wird in weit über 120 Ländern immer am ersten Freitag im März gefeiert. In diesem Jahr kam die weltumspannende Gebetsordnung von den Frauen aus dem südafrikanischen Simbabwe und stand unter dem Motto: „Steh auf und geh“

Der Einladung sind 19 Frauen gefolgt, die unter der Leitung von Cordula Finger einen wunderbaren, interessanten und lehrreichen Nachmittag erlebten. Auch Frauen aus Heudeber haben mit uns diesen besonderen Tag gefeiert. Es war alles mit viel Liebe zum Detail vorbereitet. Tischdecken in den bunten freundlichen Farben Afrikas luden alle herzlich ein. Dazu Volkskunst und die Tiere Afrikas. Vor dem eigentlichen Gottesdienst lernten wir das Land Simbabwe kennen im Rahmen eines ausführlichen Bildervortrages mit vielen Informationen über das Land. In Simbabwe herrscht viel Armut, die meisten Menschen leben in ländlichen Gebieten als Selbstversorger ohne öffentliche Wasserversorgung. Mais und Tabak sind die wichtigsten Exportgüter. Nur in den Städten gibt es einen modernen Lebensstil. In Simbabwe werden 15 Sprachen gesprochen.

Im zweiten Teil des Nachmittags gab es „Simbabwe zum Kosten“. Etliche Frauen aus dem Vorbereitungskreis hatten landestypisches Essen nach Rezepten aus Simbabwe vorbereitet (Salate, Kuchen, Brote usw.) Diese Speisen konnten wir alle bei angeregten Gesprächen und einer Tasse Kaffee genießen. „Die Frauen des Weltgebetstagskomitees in Simbabwe laden uns heute ein zu dieser Feier“ verdeutlichte Cordula Finger dann zu Beginn des Gottesdienstes. In mehreren Sprachen wurden Willkommensgrüße ausgetauscht. Der Gottesdienstordnung aus Simbabwe folgend hörten wir Gebete der Frauen, die unter Armut, Hunger und Gewalt leiden und die Sehnsucht nach Frieden und den Wunsch nach Versöhnung haben. Es wurden Briefe von Frauen aus Simbabwe vorgelesen, die allesamt schwierige Situationen schilderten. Auch die Lieder drückten die Sehnsucht nach Veränderung aus und nahmen das Thema der biblischen Geschichte auf: Steh auf, nimm deine Matte und geh! Was nehmen wir alle für eine Botschaft aus diesem Gebetstag mit: Steh auf, Gott und die Welt warten schon lange darauf! Steh auf, nimm Dein Schicksal selbst in die Hand.

Der Nachmittag war rundum perfekt vorbereitet und organisiert, so dass wir alle die Stunden im Pfarrhaus sehr genießen konnten. Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei allen fleißigen Helfern bedanken. Bei denen, die mit viel Fleiß, Mühe und Freude diesen Gebetstag vorbereitet haben und diesen Tag so zu einem wunderbaren Erlebnis machten. Auch 2021 wird es wieder am ersten Freitag im Monat März einen Weltgebetstag geben, dann wird die Gottesdienstordnung von Frauen aus Vanuatu vorbereitet. Wir laden schon heute herzlich dazu ein – zur Teilnahme, aber auch zur Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung. Jeder ist uns gern willkommen.

Astrid Reitmann

Auf ein Wort (2-2020)

Andacht zum Monatsspruch für den April – „Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“

(1. Korintherbrief 15,42)

Liebe Leser,

im Frühling freuen wir uns an der wiedererwachenden Natur. Da ist es leicht, das Leben zu genießen. Die in diesem Jahr schon sehr früh erschienenen Schneeglöckchen und Winterlinge, später Osterglocken, Tulpen und viele andere. Sie schieben sich ans Licht und tupfen Farbe in die Beete. Das ist dann, als male einer die Erde neu, viel schöner, als jeder Künstler es könnte. Doch: wenige Tage nur, dann trocknet die Blüte der Osterglocke und die farbigen Blätter der Tulpe biegen sich nach außen und fallen zu Boden. Und manchmal ist es, als hielten die welkenden Blumen uns einen Spiegel vor. Er zeigt uns und unser eigenes Leben. Auch wir sind vergänglich. Nichts auf der Erde ist für ein ewiges Bleiben gedacht. Schwer vorstellbar erscheint darum, was der Monatsspruch verheißt: dass die verwesliche Saat eine unverwesliche Ernte hervorbringen könnte, die nicht vergeht. Dass einer dem Leben Dauer verleiht. Und doch ist es schon einmal geschehen, Ostern. Da erstand einer auf für immer. Gott malt uns damit ein Dasein vor Augen, das bleibt. Und wir sehen, was werden soll: Leben, das den Tod überwindet, kein Schmerz mehr, kein Leid, kein Geschrei.

Nein, vorstellbar ist das nicht. Aber vielleicht können wir doch manchmal wagen zu vertrauen. Uns fallen zu lassen in das Versprechen, das von anderswoher kommt – aus einer Welt jenseits unserer Vorstellungskraft. Wir dürfen uns anlehnen an die Hoffnung, für die sich ein Größerer verbürgt als wir Menschen. Und dann können wir vielleicht spüren, wie wir Kraft gewinnen für das zerbrechliche und doch so wunderbare Leben in der endlichen Welt. Kraft, um es zu lieben, zu hüten und zu bewahren.

Dass Sie das erfahren können, wünscht Ihnen

Ihre Katharina Hildebrandt

Neuer Gemeindebrief

Der neue Gemeindebrief ist gerade erschienen. Er gibt viele Termine für unser Gemeindeleben bekannt. Diese stehen alle unter Vorbehalt. Seit gestern wissen wir, dass in der Karwoche und auch Ostern keine Gottesdienste und andere Veranstaltungen sein werden. Achten Sie bitte auf unsere Aushänge und auf die Veranstaltungen in dieser Webseite.

11-Uhr-Läuten

Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, für die Zeit der Corona-Pandemie das 11-Uhr-Läuten wieder einzuführen. Die Glocken rufen in dieser schweren Zeit täglich um 11 Uhr zum Gebet und zur Besinnung. Alle sind eingeladen, sich beim Klang der Glocken „an Ort und Stelle“ auf Wesentliches zu besinnen, schwere Gedanken loszulassen oder ein kurzes Gebet zu sprechen. So sind wir auch da verbunden, wo Gemeinschaft schwierig ist.

Räumlichkeiten geschlossen

Der Gemeindekirchenrat hat die Räumlichkeiten ab heute bis Gründonnerstag (9.4.2020) für alle Veranstaltungen geschlossen. Grund ist die Coronavirus (COVID-19) Epidemie. Es finden keine Veranstaltungen statt. Wie es weitergeht entscheiden wir in der Woche vor Ostern. Es entfällt also auch der geplante Gottesdienst an 29. März 2020.

Veränderte Gottesdienstzeiten

Auch während der Vakanz versuchen wir regelmäßig Gottesdienst zu feiern und sind dankbar für alle die uns dabei unterstützen. Schwierig ist es den Gottesdienst zu den gewohnten Zeiten anzubieten. So werden wir im Mai auch mal um 11.00 Uhr Gottesdienst feiern. Wie schon in den vergangenen Wochen wird es wieder Gottesdienste vor Ort und gemeinsame Gottesdienste an wechselnden Orten geben.

Neuer Gemeindekirchenrat

Nach der Wahl des Gemeindekirchenrats und seiner Konstituierung im vergangenen Jahr, hat des „neue“ Gremium mit seiner ersten Sitzung am 21. Januar 2020 seine Arbeit aufgenommen. Gerade in der Vakanzzeit, die Zeit, in der die Pfarrstelle nicht besetzt ist, gibt es viel zu tun und es darf nichts vergessen werden. Erste Höhepunkte sind festgelegt. So gibt es auch in diesem Jahr eine Jubelkonfirmation, die am 27. September stattfindet.