Da wir wegen der Coronapandemie auf die diesjährige Christvesper verzichten, laden wir herzlich ein die geschmückte Weihnachtskirche an Heiligabend zwischen 15.00 und 17.00 Uhr zu besuchen, einmal durchzugehen und dabei Weihnachtsstimmung ins Herz einzulassen. Wir beginnen und enden mit Glockengeläut.
Autor: H.Finger
Keine Gemeindekreise vor Februar
Bis auf weiteres wird es keine Gemeindekreise geben. Ob es im Februar damit weitergeht, wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Keine Gemeindekreise im November
Im Monat November wird es keine Gemeindekreise in unserer Gemeinde geben. Wir hoffen, dass sich die Lage zum Jahresende wieder etwas entspannt und wir uns dann wieder treffen können.
Bitte um Erntegaben
In diesem Jahr feiern wir unseren Erntedankgottesdienst am 11. Oktober in der Kirche. Gern wünschen wir uns wieder Erntegaben um die Kirche zu schmücken und sie dann dem „Guten Hirten“ in Wernigerode weiterzugeben.
Achtung! Da wir am Samstag in der Kirche eine Diamantene Hochzeit haben und die Kirche vorher ausgestalten möchten, bitten wir darum, dass die Erntegaben bis Freitag im Pfarrhaus oder davor abgegeben werden. Vielen Dank!
Amtseinführung Pfarrerin Arendt-Wolff
Am 27. September wurde unsere Pfarrerin Roseli Arendt-Wolff von Superintendent Jürgen Schilling in ihr Amt als Pfarrerin für den Pfarrbereich Wasserleben eingeführt. Es war ein wunderschöner Gottesdienst in der Wasserleber Kirche. Pfarrerin Arendt-Wolff predigte über den zweiten Timotheusbrief, Kapitel 1, Vers 7: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Auf ein Wort (4-2020)
Liebe Leserinnen und Leser!
Wenn ich die Mitte eines Ortes suche, schaue ich zuerst nach dem Kirchturm, denn im Herzen unserer Orte und Städte, meistens von Weitem schon sichtbar, stehen unsere Kirchen. Wie ein Fingerzeig Gottes ragen Kirchtürme empor, kennzeichnen unsere Landschaften und geben Orientierung. Ein beruhigendes, ein vertrautes Gefühl löst dieser Anblick in mir aus. Denn überall, wo es Kirchtürme gibt, gibt es Menschen, die sich umeinander kümmern, die füreinander da sind, die in Wort und Tat die frohe Botschaft von Jesus Christus in die Welt bringen.
Überall, wo es Kirchen gibt, gibt es Menschen, die um des Wortes Gottes Willen das Beste suchen. Dazu lädt uns der Monatsspruch für Oktober ein: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN, denn wenn es ihr wohlgeht, so geht es auch euch wohl“ (Jer 29,7).
Wenn der Papst in Rom den Segen „Urbi et Orbi“ spricht, so sind damit Stadt und Erdkreis gemeint. Genauso ist es gemeint, wenn wir „der Stadt Bestes“ suchen: wir beten nicht nur dafür, dass es uns und unseren Orten gut gehen möge, sondern für die ganze Welt, für den ganzen Erdkreis, für alle Kreaturen. Wir vertrauen uns Gott an, zusammen mit der ganzen Schöpfung.
Insbesondere an Erntedank wird dieser Gedanke wichtig. Wir danken Gott für die Gaben seiner Schöpfung und gedenken auch derer, die Mangel leiden. Das Sammeln und Weitergeben der Erntedankgaben im Zusammenhang mit dem Gottesdienst steht dafür, dass wir „der Stadt Bestes“ suchen, denn wir wissen: nur wenn es allen Menschen gut geht, kann es auch uns wirklich gut gehen. Dabei werden wir daran erinnert, dass wir alle Teil eines Großen und Ganzen sind, angewiesen auf das, was uns die Erde – und somit Gott – zum Leben schenkt.
Ein Lied im Gesangbuch erinnert auch an die Verantwortung, die damit verbunden ist: „Hilf, dass wir dies Gut der Erden treu verwalten immerfort. Alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gottes Wort. Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in deinen Schoß, und du wirst die Ernte senden unaussprechlich reich und groß.“ (EG 512,6)
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Pfarrerin Roseli Arendt-Wolff
Ein ungewohntes Jahr (4-2020)
Mittlerweile werden die Tage wieder kürzer und trotz sommerlicher Temperaturen stellt sich der Herbst bei uns ein. Das Jahr befindet sich mit Erscheinen des Gemeindebriefs in seinem letzten Viertel. Bestimmt durch das Coronavirus hat es einen ganz eigenwilligen Weg eingeschlagen. Die Welt hielt für einige Zeit den Atem an, eingefahrene Wege mussten verlassen werden, das Leben nahm ungeahnte Wendungen und brachte Veränderungen mit sich, die unser Leben nachhaltig beeinflussen könnten. Wie ein Fluss, der sich ein neues Bett sucht und damit der gesamten Landschaft rings herum ein neues Profil gibt.
Zu Beginn des Jahres konnten wir unser Nordportal in der Kirche sanieren. Bis zu den Osterfeierlichkeiten sollte alles fertig sein. Corona kam hinzu und das Händeschütteln hörte auf, aber nicht das Bauen. Eine fertige Baumaßnahme, eine total verstaubte Kirche, dann auch noch Stillstand in der Gesellschaft und für viele im Arbeitsleben. An einen gemeindlichen Arbeitseinsatz mit anschließender Grillwurst und einem Kasten Bier war nicht zu denken. So wurde familiär geputzt. Mal diese Familie, dann jene, oder mal zwei Personen im großen Abstand. Die Kirche hatte ein neues Portal und war blitze blank. Sauber aber zu. Kein Karfreitagsgottesdienst, keine Osterfeierlichkeiten und keine Gemeindekreise, Kirche zu, Pfarrhaus zu, shut down.
Erst im Sommer dann ein zartes Frühlingserwachen, ein leises Öffnen der Räume für das Zusammenfinden mit Abstand, Licht drang wieder ins Dunkel. Vorsichtig ist umzugehen mit einem kleinen Licht, damit es nicht wieder erlischt. Das bedeutete Einhaltung von Schutzmaßnahmen der Corona-Eindämmungsverordnungen, also Gottesdienste und Gemeindekreise unter bestimmten Bedingungen, ein kleines Gemeindefest, gedacht als ein Fest der Begrüßung und Begegnung mit unserer neuen Pfarrerin Roseli Arendt-Wolff.
Dass wir die Pfarrstelle überhaupt, dann so schnell und unter Corona-Bedingungen wiederbesetzen konnten, war schon ein kleines Wunder. Da hat sich etwas gefügt, wofür wir sehr dankbar sein können.
Mit den großen Festen, die sonst unseren Herbst bestimmen, wird es in diesem Jahr aber noch nichts. Die Jubelkonfirmation mussten wir absagen so wie es viele der Eingeladenen taten, dies oft mit der Begründung der Umstände, die Corona hervorgerufen hat. So wird in diesem Jahr auch das Langelner Erntefest, das für den 11. Oktober geplant war, nicht stattfinden. Wir laden daher an diesem Tag zu einem Erntedankgottesdienst in die Kirche ein. Einen „Musikalischen Advent“ gibt es auch in diesem Jahr am 2. Adventssonntag, sicher nicht wie gewohnt mit viel Gesang, dafür mit anderen besinnlichen Überraschungen. Ein Mund-Nasen-Schutz wird bei allen Besucher*innen erforderlich sein, denn mit dem Abstand wird es knapp. So zu verfahren, ist dann auch in der Christvesper an Heilig Abend unausweichlich.
Ich wünsche uns, dass wir in der dunklen Jahreszeit immer ein Licht erkennen, das uns bis ans Ende des Krisenjahres begleitet, dass wir trotz dieser Umstände zu adventlicher Besinnung und weihnachtlicher Freude finden.
Hendrik Finger
Amtseinführung
Im Gottesdienst am 27. September 2020 in der Kirche zu Wasserleben wird Pfarrerin Roseli Arendt-Wolff um 14.00 Uhr in ihr Amt als Pfarrerin eingeführt.
